home      news      bilder      presse      kontakt      impressum


Pressemitteilungen

"Golf Sport" 06/05:

Roboter mit Gefühl - wie Top Swing den Golfunterricht revolutionieren soll

Der Präsident ist Orthopäde, und jetzt will er es genau wissen. Der Golfroboter, den der Golflehrer seines Klubs in Zusammenarbeit mit einem Professor für Maschinenbau entwickelt hat, könnte den Golfsport revolutionieren. Das ERlernen, aber auch die Verbesserung des Schwungs soll der Roboter namens Top Swing erleichtern und zugleich perfektionieren. Top Swing soll die Arbeit der Golflehrer mit ihren Schülern auf ein neues Level heben, die Lernerfolge der Schüler verbessern und sogar ihrer Gesundheit dienen.

Werner Kurotschka, Vorstand des Märkischen Golf Clubs Potsdam bei Berlin, will die Theorie nun wissenschaftlich absichern. Eine Doppelstudie soll Aufschluß darüber geben, was der Roboter von Sascha Orlic, dem Golflehrer und Professor Erik Grädener von der Fachhochschule für Technik und WIrtschaft [edit] in Berlin tatsächlich wert ist.

An den poritiven Resultaten der Studie zweifelt Kurotschka keineswegs, "aber ich will sie bewiesen sehen", sagt er.

Viel Geld ist in die Entwicklung geflossen, und unterdessen auch ein ansehnlicher Betrag in die Präsentation. Denn Orlich und Grädener präsentierten die Weltneuheit bei der wichtigsten und größten Golfmesse überhaupt, in Orland, Florida Ende Januar dieses Jahres.

Bei der "Merchandise-Show"[edit] zeigten die Berliner ihre Entwicklung gleich den Koryphäen der Branche, zum Beispiel dem Trainer von Tiger Woods, Hank Haney. Der Amerikaner probierte Top Swing selbst aus und will nun seinen berühmten Klienten an der Maschine arbeiten lassen. Er könne sich sogar vorstellen, daß Woods den Roboter kaufe, sagte Haney in Orlando.

Aber auch andere Golflehrer interessierten sich für die Entwicklung aus Deutschland. So schickte David Leadbetter einen seiner Mitarbeiter. Besonderen Eindruck hinterließen Orlic und Grödener, weil sie über den Roboter auch Schwünge berühmter Spieler nachvollziehen können. Wer also einmal so markant und kurios wie der frühere Major-Sieger Lee Trevino schwingen wollte, konnte das in Orlando tun.

Die Lehrer der Internationalen Golfschule im Märkischen Golf Club Potsdam setzten den Golfroboter bereits seit einigen Monaten im Unterricht ein. Die Schüler kämen jetzt schneller dorthin, wohin sie gelangen wollen: zu einem bessern Schwung, sagt Orlic.

Bisherige Lehr- und Lernprozesse im Golf basieren für den Schüler auf Informationen des Golflehrers, Lehrbüchern und visuellem Erleben, entweder durch ein Vorbild in einer Videoaufnahme, die Analyse über Video der eigenen Fehler oder durch den Golflehrer als Vorbild. Alle Schüler haben bislang beim Training auf das eigene Erleben, das Fühlen der kompletten korrekten Bewegung verzichten müssen. Diese Lernebene war allenfalls unzureichend vermittelbar, wenn etwa der Lehrer die Bewegung des Schülers führte.

Aber nun kann selbst der Anfänger, von der ersten Minute an die korrekte Schwungbewegung ganzheitlich ausführen. Der über einen Computer gesteuerte Roboter führt mit dem Schüler nun einen Schwung aus, auf Programmierung des Golflehrers mal in Teilabschnitten, mal in reduzierter Geschwindigkeit wie in Zeitlupe und mal in dem am Ende perfektionierten Ablauf. Über einen angeschlossenen Computer ist der Schläger nahezu beliebig zu steuern. Die richtige Bewegung wird beim Lernprozeß abgespeichert. Es entsteht durch die Arbeit am Roboter so etwas wie ein Muskelgedächtnis, und zwar mit korrekten Mustern. Sie sind nicht verfälscht, wie das beim Üben auf der Range schnell passieren kann.

Orthopäde Kurotschka will nun nachweisen, dass Spieler auf drei unterschiedlichen Leistungslevels profitieren. Entfernung und Zielgenauigkeit werden die Messkriterien seiner Probanden sein.

Zum Schnäppchenpreis ist das High-Tech-Gerät allerdings nicht zu haben. Der Roboter kostet 55 000 Euro. VOrerst kommen wohl vor allem betuchte Clubs, Ressortanlagen und Hotels als Käufer in Betracht.




Presselogo
Fit for Fun, April 2005:

Golfroboter: Der pefekte Schwung

Ohne den perfekten Schwungroboter geht bei Sascha Orlic nichts mehr.
Seine Schüler trimmt der Golflehrer mit einem furchterregenden Gerät. Von dessen Effizienz ist Orlic mehr als überzeugt. Denn den elektronischen Golfroboter hat er schließlich selbst entwickelt.
Die wichtigsten Bestandteile: sechs Streben, die vorn in einer Halterung zusammenlaufen. Darin steckt der Golfschläger. Der Roboter führt dann die perfekte Schwungbewegung aus. Die Geschwindigkeit und den Ablauf kann der Lehrer mithilfe eines Laptops koordinieren.
Bei Anfängern wurde der Trainingsroboter bereits erfolgreich getestet. "Die haben den Bewegungsablauf viel schneller als üblich begriffen und ihren Schwung in kürzester Zeit perfektioniert" , sagt Orlic. Auch für Profis ist der Roboter interessant, weil er auf den individuellen Leistungsstand programmiert werden kann. Auf der US-Golfmesse in Orlando/Florida wird er demnächst präsentiert. Preis: rund 55 000 Euro.


Artikel erschien im April 2005




"Golf in Berlin und Brandenburg" 03/05:

Top Swing ist ein elektronisch gesteuerter Schwungroboter. Sein Vorteil: Beginner erhalten sofort eine richtige Bewegungsvorstellung, und zwar nicht nur visuell, also über Bilder oder einen Film. Mit Top Swing können Schüler von der ersten Unterrichtsstunde an einen Schwung wie aus dem Lehrbuch selbst fühlen und durchführen. Das gab es noch nie!

Handicapgolfer und Pros dagegen können individuell an ihrem Schwung arbeiten. Sensationell und absolut neu ist, dass Top Swing über eine Computersteuerung ermöglicht, Besonderheiten jedes Schwungs zu berücksichtigen. So können Golflehrer und Schüler an Details des Schwungs arbeiten, und zwar so konzentriert und verfeinert, wie das noch nie der Fall war.

Topswing wird den Golfunterricht revolutionieren. Golf wird leichter erlernbar. Der Schwung, einer der kompliziertesten Bewegungen im Sport, verliert durch Top Swing seinen Schrecken. Golf macht vom ersten Tag an, von der ersten Stunde an Spaß.

Top Swing besteht aus sechs Achsen, die von einem PC gesteuert werden. Alle Achsen treffen sich an einem Punkt, an dem ein Golfschläger befestigt ist. Der Golfpro kann über einen PC nach seinen individuellen Vorstellungen den Weg des Schlägers definieren, ohne einem System unterworfen zu sein. Er kann steil oder schwach, schnell oder langsam schwingen, früh winkeln oder spät, von innen oder außen kommen, ganz so, wie der Pro es wünscht und über das Computerprogramm einstellt.

Der Schüler umgreift in der Ansprechhaltung den Schläger und läßt sich von dem Schwungroboter führen. Die Bewegung muss er allerdings initiieren. Dabei spürt der Schüler, wie der Schläger zurück schwingt, so wie der Pro es vorgegeben hat [edit] und nach vorn durch den Ball schwingt in die perfekte Endposition.

Anfänger lernen mit Top Swing deutlich schneller und nachhaltiger als mit anderen Lernhilfen. Niedrige Handicapper können Schwungfehler spüren und korrigieren. Top Swing stellt einen Quantensprung im modernen Golfunterricht dar.

Entwickelt wurde TTop Swing von Prof. Erik Grädener in Zusammenarbeit [edit] mit Sascha Orlic. Erste Versuche mit Top Swing in der Internationalen Golfschule im Märkischen Golf Club Potsdam verliefen sensationell. Die Schüler erlernten den Golfschwung signifikant besser als bei allen anderen herkömmlichen Methoden. Gegenwärtig laufen bereits Untersuchungen, um die Wirksamkeit von Top Swing noch besser nachvollziehbar zu machen.




Presselogo
Golf Magazin, März 2005:

Jetzt spielen auch schon Roboter Golf

Was so martialisch aussieht, entpuppt sich allerdings als geniale Idee "made in Germany".
Die Berliner Sofea Software GmbH und Sascha Orlic, Pro im Märkischen Golf Club Potsdam, haben mit dem Top Swing ein einzigartiges Trainingsgerät entwickelt.

Man legt die Hände an den Griff und lässt sich durch den gesamten Schwung führen. So lernen Golfer aller Spielstärken (und selbst Anfänger), wie sich der perfekte Schwung anfühlt.
GOLFmagazin wird über den Top Swing in einer späteren Ausgabe ausführlich berichten.


Artikel erschien im März 2005




Presselogo
"Golf Spielen" 2/05:

Befragung der Tentakel

Auch Sascha Orlic, Pro im Märkischen Golfclub Potsdam, hat eine große Frage bewegt: "Wird der Golfschwung automatisch richtig, wenn man den Körper richtig bewegt? Oder bewegt sich der Körper automatisch richtig, wenn man den Schläger richtig bewegt?" Um eine Antwort zu bekommen, hat Orlic die Tentakel befragt. Sechs lange starre Aluminiumachsen, angeordnet als Hexapod, die sich von einem 2,70 Meter hohen Roboter-Gehäuse ausstrecken. Am Ende der Tentakel ist ein Golfschläger montiert. Top Swing heißt der Roboter, der in der Abschlaghütte des Märkischen Golfclubs steht. Er kann alle Ebenen und Winkel, Punkte und Lagen im Raum darstellen. Wenn der Golfer abschlagbereit den Griff umklammert, bewegt der Roboter den Schläger. Sensoren messen die Bewegungsrichtung in jeder Phase. Orlic überwacht am Laptop jedes Detail der Bewegung. "Der Aha-Effekt bei den Golfern ist groß" sager der, "die Leute sind begeistert." Anfänger ersparen sich den Umweg, über den falschen Schwung den richtigen zu lernen. Fortgeschrittene spüren, was der Pro vermitteln möchte. "Man kann ihnen das richtige Gefühl vorführen, wenn die verbale Kommunikation versgt." Irgendwann werden Brust, Hüften und Beine auch ohne Maschine dem richtigen Schwung der Arme folgen: roboterartig aus dem Muskelgedächtnis heraus. Dass sich der Lernerfolg mit Top Swing schneller einstellt als ohne Maschine, wollen Orlic und Roboter-Entwickler Prof. Erik Grädener von der Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft demnächst anhand einer Studie belegen. Bisher fährt Top Swing nur in Potsdam und im Golfclub Fleesensee aus. Aber Orlic vermutet, dass bald auch einige Clubs in Bayern die Dienste des 55.000 Euro teuren Schwungroboters beanspruchen werden.




Presselogo
"GolfCom" 01/05

Was ist Top Swing
Top Swing ist ein elektronisch gesteuerter Schwungroboter, der von einem PC gesteuert wird. Der Golfpro definiert über den PC - nach seinen individuellen Vorstellungen . den Weg des Schlägers, ohne einem System unterworfen zu sein. Das heißt, er kann steil oder flach, schnell oder langsam schwingen, früh oder spät winkeln, von innen oder von außen kommen - ganz so, wie der pro es wünscht.

Automatisch zum richtigen Schwung
Der Schüler greift in der Ansprechhaltung den Schläger und lässt sich von dem Schwungroboter führen. Dabei spürt der Schüler, wie der Schläger zurück-, nach vorn durch den Ball bis in die perfekte Endposition schwingt - so wie der Pro es vorgegeben hat. Schüler wie Lehrer profitieren von diesem System. Der Schüler lernt schneller und nachhaltiger, der Lehrer kann sich auf die Körperbewegungen konzentrieren. Dies ist von besonderer Bedeutung beim Erlernen oder Verbessern der kritischen Teile des Golfschwungs wie >>Arm-Drop<<, >>Impact<<, >>Release<< und >>Follow-Through<<.

Top Swing erleben
Testen Sie den Top Swing ausgiebig bei den Challenge Turnieren sowie dem Trophy Turnier in Salzburg. Die Anlage steht Ihnen den ganzen Tag über unter fachkundiger Anleitung zur Verfügung.




Golf_Time 1/05:

...
INNOVATION
Dass dann auch noch Deutsche aufmarschieren, die den Golf-Gurus in den Staaten zeigen, wo's langgeht, löste doch allgemeine Verwunderung aus: Wie zum Beispiel der deutsche PGA Pro Sascha Orlic, der gemeinsam mit dem Sofea-Geschäftsführer Dr. Ing. Leo Rokeach und einem Schwungcomputer anmarschierte, der rundum Staunen, Verwunderung, Entzücken auslöste. Ihre Erfindung "Top Swing" ist ein elektronisch kontrollierter Computer, der dem Golfer die richtige Schwungbewegung demonstriert

Das Computer-System sieht unheimlich kompliziert aus, ist aber denkbar einfach: Man greife den Golfschläger, fest am Computer integriert, und lasse sich von dem Roboter die richtige Schwungbewegung am eigenen Leibe vorführen.
Der Aha-Effekt: Fast jede der Testpersonen, ob Pro, Durchschnitts-Golfer oder Anfänger, ist von der praxisnahen Übertragung des richtigen Golfschwungs fasziniert. Kommentare wie "Ah, so geht das..." oder "Das ist ja ein völlig neues Schwunggefühl" etc. waren Standardsprüche.

Gedacht ist der Roboter, in deiser Form eine absolute Weltneuheit, für Golfschulen und -Akademien. Keine Computer, keine Video-Analyse, kein David Leadbetter kann einem Schüler den richtigen Schwungablauf besser vermitteln als der "Top Swing".

EINSATZ
Die Entwicklung für den Prototypen schätzen die Top Swing-ERfinder auf etwa 150.000 Euro, die ersten Prototypen werden für 50.000 Euro angeboten. "Bei größeren Stückzahlen können wir mit dem Preis schon runtergehen sagt Dr. Rokeach.

Der Techniker spielte, als er vor zwei Jahren an die Entwicklung des Roboters ging, noch kein Golf, inzwischen hat er Hcp 23. Das Prinzip des Roboters, so Sascha Orlic: "Die Maschine bewegt den Menschen und nicht umgekehrt."




Presselogo
"Golf Spielen" 01/05:

TOP SWING

ist ein elektronisch gesteuerter Golfschwungtrainer, mit dem Sie erstmals den richtingen Schwung fühlen. Es ist viel einfach zu wiederholen, was man gefühlt hat, als zu wiederholen, was man erklärt bekam. Top Swing steht im Golf & Country Club Fleesensee und im Märkischen Golfclub, Phöben; demnächst auch in Bayern.




Presselogo
Welt am Sonntag, 09.01.2005:

Roboter trainieren Golfspieler

Ende Januar zeigen Entwickler aus Berlin eine Maschine, die Golfern den richtigen Schwung beibringt

von Reinhold Schnupp


Ohne den Schwungroboter arbeitet Sascha Orlic nicht mehr mit seinen Schülern. "Die kommen jetzt schneller dorthin, wohin sie gelangen wollen", sagt der Chef der Internationalen Golfschule im Märkischen Golfclub Potsdam.

Orlics Urteil ist nicht weiter verwunderlich, er hat den Schwungroboter mit dem Berliner Professor für Maschinenbau, Erik Grädener, und dessen Frau Alina entwickelt. Ende Januar will er das Trainingsgerät bei der Golfmesse in Orlando vorstellen und hofft so auf gutgehende Geschäfte. Der Schwungroboter wird für Golflehrer, Akademien und Trainingszentren nicht billig. Mit rund 55 000 Euro müssen sie rechnen, damit ihre Schüler den Golfschwung erlernen und ihn verbessern können.

Bisher sind Neulinge auf Informationen ihres Golflehrers angewiesen oder lernen am Vorbild in Videoaufnahmen. Alle herkömmlichen Lehrmethoden haben auf das eigene Erleben der kompletten korrekten Bewegung des Schülers verzichten müssen.

Viele Novizen führen den Golfschwung in einer Art Rhönrad aus, um die richtige Ebene für den Schwung zu finden. Der bekannteste Golflehrer, David Leadbetter aus England, legt seinen Schülern dazu unter anderem Gurte an. Doch das sind alles Hilfsmittel, mit denen Spieler allenfalls spezielle Fehler bekämpfen können.

David Leadbetter seziert die Bewegungsabläufe seiner Klienten und arbeitet an Details, bis die gesamte Bewegung für die Neulinge wiederholbar und optimiert ist. Dafür klemmt er seinen Schülern Bälle zwischen die Arme oder Handtücher in die Achselhöhlen. Seinen Musterschüler Nick Faldo aus England führte Leadbetter so zu drei US-Masters-Siegen und zwei British-Open-Erfolgen.

Kein Argument ist überzeugender als weltweiter Erfolg. Auch heute noch gehören zahlreiche weltbekannte Golfprofis zu seinen Anhängern. Zu den bekanntesten zählt die Nachwuchsspielerin Michelle Wie, die als weibliche Version Tiger Woods' und damit als US-Wundergolferin gilt.

Der Schwungroboter geht dagegen weiter als alle bekannten technischen und sonstigen Hilfsmittel. Das System ist technisch ein Hexapod, eine elektronische Einheit, die sechs Achsen steuert. Diese Achsen werden auf einer Seite an einer speziell konstruierten Halterung zusammengeführt. Auf der anderen Seite ist als siebente Achse ein Drehmotor angebracht, der den Golfschläger hält.

Mit den insgesamt sieben Achsen kann das System alle Punkte und Lagen im Raum darstellen. Sensoren messen ständig Richtung und Größe der vom Spieler aufgewandten Kraft, während der Rechner den richtigen Schwung berechnet. Der Golflehrer kann dabei jedes Detail der Schwungbewegung über einen mit Topswing verbundenen Laptop beeinflussen.

Der Roboter ermöglicht einem Anfänger von der ersten Minute an, die richtige Schwungbewegung ganzheitlich selbst auszuführen und sie damit zu erfühlen. Dazu muß der Schüler nur den an einem Hebelarm befestigten Golfschläger in die Hand nehmen.

Der über einen Computer gesteuerte Roboter führt mit dem Schüler nun einen Schwung aus, auf Programmierung des Golflehrers mal in Teilabschnitten, mal in reduziertem Tempo wie in Zeitlupe und mal in dem am Ende perfektionierten Ablauf. Entscheidend ist, daß über einen zentralen PC die Gelenkarme nahezu beliebig zu steuern sind.

"Die richtige Bewegung wird dabei abgespeichert", sagt Grädener. Es entstehe so etwas wie ein Muskelgedächtnis. Erfahrungen haben Grädener und Orlic mit Joggern gesammelt, also Hobbysportlern, die über keinerlei Golferfahrungen verfügen. "Die haben den Bewegungsablauf sehr schnell begriffen", sagt Grädener, und sie hätten "in verkürzter Zeit den erhofften Lerneffekt gezeigt".

Ob der Golfer groß oder klein ist, spielt keine Rolle. Auch den Leistungsstand kann der Schwungroboter individuell berücksichtigen. Damit ist die Erfindung der Berliner selbst für Profigolfer interessant. Sie können damit Details an ihrem Schwung verändern. In welche Position der Schläger kommt, legt der Coach mittels Laptop vorher fest.

Auf einer Art zweitem Level bewegt nicht mehr der Schwungroboter den Probanden, sondern der Schüler schwingt in einem Bereich, den ihm der Roboter überläßt. Der Lernprozeß sieht nach den Vorstellungen von Orlic vor, daß die gerade erlernte Bewegung beziehungsweise Korrektur unmittelbar darauf auf dem Übungsgelände in einem freien Training umgesetzt beziehungsweise angewandt wird.

Der Schwungroboter wird also sinnvollerweise immer nahe der Übungswiesen oder Driving-Ranges stehen. Auch bei der Arbeit mit dem Roboter wird der Golflehrer nie überflüssig sein. Die Maschine macht im Gegenteil nur Sinn, wenn der Golflehrer sie steuert und anschließend das Ergebnis des Probanden überprüft. Das kann er entweder durch seine eigene Analyse tun oder über den Einsatz einer Videokamera.

Orlic ist dabei, mittels einer wissenschaftlichen Untersuchung den Lerneffekt nachzuweisen. Ende Januar bekommen die Entwickler erste Hinweise darauf, ob ein Verkaufserfolg absehbar ist.

Die großen US-Golfschulen können den Roboter leichter finanzieren als die kleineren Einrichtungen in Deutschland. In jedem Fall wollen die Entwickler die Lernhilfe auch in Asien vorstellen. "Die Menschen dort sind technikverliebt", sagt Orlic. Und sie lieben den Golfsport. Die geschätzte Zahl der Golfer liegt dort weit über 20 Millionen, allein in Japan.

Artikel erschienen am 9. Januar 2005


Vollständige URL des Artikels: http://www.wams.de/data/2005/01/09/385310.html



Sofea Software GmbH